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Warum japanische TCM / Akupunktur?

 

Lange Jahre arbeitete ich mit Puls und Zungenbefund aus der chinesischen TCM. Diese lernte ich aus Büchern und in Kursen, in denen der Lehrer uns dann ab und zu auch einen bestimmten Puls fühlen ließ und eine bestimmte Zungenfarbe zeigte am lebendigen Menschen. Mit diesen Eindrücken ging ich dann in die Praxisarbeit.  Und begann, Puls und Zunge subjektiv zu interpretieren.  Denn wenn der Lehrer in der Praxisarbeit nicht neben mir sitzt, kann ich nur auf meine Eindrücke zurückgreifen und muss dann aus diesen interpretieren, was vor mir ist. Kein Buch, DVD oder Webinar kann es mir ermöglichen, einen dünnen Puls in der Praxis  real oder wenigstens  im Vergleich zu fühlen oder eine weinrote Zunge in Echt zu sehen und mit der Zunge dieses Patienten zu vergleichen. Ich musste immer auf mein inneres subjektives Verständnis zurückgreifen. Es dauerte eine Weile, bis ich bemerkte, dass ich über diese Art der subjektiven Diagnose, trotz aller Ausbildung, keinen 100 % klaren Befund bekam. Mir fehlte einfach eine objektive Diagnosemethode, in welcher keine subjektiven, aus meiner inneren Welt interpretierten, Fehler einfließen konnten. Denn bei falscher Diagnose brauche ich Therapie nicht zu beginnen.

Desweiteren gibt es in der chinesischen Akupunktur nur eine Art, einen Akupunkturpunkt zu lokalisieren. Ich messe ihn ab. Das Buch sagt, er liegt 3 Daumen breit vom Handgelenk nach oben gemessen, und dort setze dann die Nadel. Nun ist aber jeder Akupunkturpunkt etwa ein €uro-Stück groß. Woher weiß ich, dass ich in diesem Areal den wirklich wirksamen Punkt mit meiner nicht einmal 1 mm dicken Nadel getroffen habe? Ich weiß es tatsächlich nicht in der chinesischen TCM !!!  Man misst ab und setzt eine Nadel. Ob die Nadel Wirkung macht, weiß man nicht. Es gibt Aussagen, dass der Puls sich dann ändert, jedoch, siehe oben zu Zunge-Puls Befund, das ist und bleibt immer subjektiv.

Und drittens, ist chinesische Akupunktur so aufgestellt, dass die Diagnose, was im Körper nicht stimmt, vor der Behandlung aufgestellt wird, und zwar, nach den beschriebenen Symptomen und Zunge/Pulsbefund. Die Nadeln werden dann entsprechend der vorher erstellten Diagnose gesetzt. Ich bekam vom “vorher schon wissen müssen, was in diesem Körper nicht stimmt”, regelmäßig Kopfschmerzen, denn schon in der Diagnose konnte ich nicht 100 % sicher sein, und dann auch nicht in der Therapie. Überall konnten sich Fehler einschleichen, die ich nicht prüfen konnte. Die Behandlungsergebnisse bestätigten dieses “Im Dunkeln tappen”. Hatte ich Glück oder half der Zufall, dann ging es dem Patienten besser, hatte ich dies nicht, dann nicht!!!!!! Natürlich sagt einem dies kein Ausbilder. Man kann es erst durch die Erfahrung und einer sich selbst gegenüber ehrlichen Reflexion herausfinden.

 

 Als ich TCM schon fast aufgegeben hatte, stolperte ich über die japanische Akupunktur, quasi TCM auf japanisch:-). 

Japanische Akupunktur konzentriert sich auf  Palpation zur  Diagnostik. Verschiedenen energetischen Zuständen werden in der japanischen TCM spezifische Stellen am Körper zugeordnet. Viele dieser Stellen, auch genannt Reflexe, befinden sich am Bauch ( dem Hara und Energiezentrum des Körpers ), sind aber auch an Extremitäten, Nacken, Hals und Rücken lokalisiert.

Drücke ich in der Behandlung nun einen solchen Reflex, so sagt mir direkt der Patient und damit sein Körper, ob dieser Reflex schmerzhaft ist oder nicht. So interpretiere ich als Therapeut den Patienten nicht mehr, sondern erhalte einen klaren objektiven Richtwert, ein wegzucken oder “Au” vom Patienten selbst. Und nur dieser Patient kann nun auch wissen,  wenn ich jetzt eine Nadel in einen Akupunkturpunkt setze, ob dieser Druckschmerz dann dort nachlässt oder nicht. Lässt er nicht nach, so wird der Akupunkturpunkt korrigiert, bis man den Punkt gefunden hat, welcher eindeutig für den Patienten den Druckschmerz verbessert.

Hierdurch lösten sich alleine zwei der Probleme, die ich mit der chinesischen Version hatte.

 

Jeder dieser Reflexe steht nun für einen energetische Zustand, wie Qi Mangel, Leere Hitze und Yin Mangel, Ma Qi Leere oder Blutstagnation. Die Reflexe, welche schmerzhaft anzeigen, geben eine Hinweis auf den momentanen energetischen Zustand des Patienten und dann auch, welche Akupunkturpunkte zur Auflösung dieses Zustandes benötigt werden. Je nachdem welcher Akupunkturpunkt bei einem Reflex den Schmerz verbessert oder nicht, erhält man daraus nähere Informationen zu dem energetischen Zustand.
Hieraus erst ergibt sich dann das Gesamtbild der aktuellen Behandlung und damit eine Diagnose nach TCM Verständnis. Eine Diagnose, welche durch die wirksamen Punkte geprüft und dann auch schon behandelt wurde.

Was an diesem Tag also bei diesem Patienten zu tun ist, weiß man in der japanischen Akupunktur immer erst im Rückblick dieser Sitzung, quasi nachdem man dem Körper zugehört hat und über die Nadeln mit ihm kommuniziert hat. Und nach mehreren Sitzungen ergibt sich so auch erst im Rückblick eine Diagnose betreffend der gesamten Behandlung.

Denn in der nächsten Woche wird dann der Körper wieder geprüft, geschaut, was sich heute zeigt, ob Reflexe/ Palpationsstellen sich gebessert haben, ob sie sich nochmal genauso zeigen und wenn ja, was in der Behandlung noch zugefügt oder verändert werden darf, sodass schmerzhafte Reflexe sich dann stabil verbessern und dann ganz verschwinden.

 

Dies löste auch mein drittes Problem, dass ich vorher wissen muss, was bei diesem Körper quasi nach chinesischem TCM- Verständnis kaputt ist. Heute weiß ich, dass ich das niemals wissen kann, da ich erstens den unsichtbaren Rucksack dieses Menschen, den dieser immer mit in die Behandlung bringt nicht kenne und diesen erst mit ihm zusammen entdecken muss. Und da es zweitens kein “Kaputt” im Körper gibt. Es gibt in der Japanischen TCM  nur Eigenregulation und ständige Anpassung des Körpers an das Leben. Der Körper versucht aus den Lebensumständen immer das Beste zu machen und verändert sich somit im Laufe des Lebens, gemessen an suboptimalen Lebensumständen. Und nur er selbst weiß, an welchen Stellen begleitet werden darf, damit er sich wieder optimaler regulieren kann und vorgenommene Anpassungen loslassen kann..

Ich lernte in der japanischen Akupunktur etwas, was ich heute am allermeisten meiner Arbeit, schätze: Dem Körper zu VERTRAUEN, und ihm ZUZUHÖREN, statt vorher schon zu wissen. Nichts macht mehr Spaß, als einem Individuum, welches jeder Mensch ist, Raum zu geben, sich zu zeigen, seine feinen Signale wahrzunehmen und sich dann von ihm führen zu lassen, zurück in das Besser und das Aufgelöst.

Natürlich fällt hier auch Pulsdiagnostik nicht ganz weg, doch sie spielt eine untergeordnetere Rolle.

Je mehr der Körper frei wird von den schmerzhaften Reflexen, umso besser kann wieder die Selbstheilungsenergie des Körpers sich verteilen und fließen, und umso mehr kann er auch eine Körperstelle mit chronischer Dysbalancen und Symptom, wieder erfassen und mit Energie versorgen, was dann oft schon während der Behandlung spürbar wird.

Japanische Akupunktur orientiert sich im Focus an prüfbaren Fakten, dem Symptom und den Schmerzreflexen. Mein Lehrer David Euler drückt es so aus: Was wir beobachten ist, dass wenn Schmerzreflexe sich durch die Behandlung auflösen, der Körper dann wieder mehr Fähigkeit beweist, voranzugehen und Dysbalancen auszugleichen”.

Auch ich frage mich oft in der Behandlung, wie das sein kann, dass Schmerzreflexe in der Zeit eines Nadelsetzens sich einfach auflösen. Doch es geht nicht darum, es vollständig zu verstehen. Unser Körper ist ein Wunderwerk und auch heute noch an vielen Stellen ein Mysterium. Es geht erst einmal darum, diese Beobachtungen einfach anzuwenden, und damit diesem Körper wieder ein besseres Fließen seiner Selbstheilungsenergien zu ermöglichen.